Taufkerze gestalten – Ein schönes Patengeschenk
Marlas Kerze zeigt einen Baum, Tims die Arche Noah und Lenas ein Aquarium. Taufkerzen müssen nicht einem bestimmten Muster entsprechen; sie können auf die Vielfalt der christlichen Symbolik zurückgreifen. Etwas ganz Besonderes sind Taufkerzen, die selbst gemacht wurden, z. B. von der Patin / dem Paten.
„Beim ersten dachte ich noch, ich sei dafür nicht kreativ genug!“, erinnert sich Eva Berger lachend. Was sollte sie denn mit buntem Wachs auf eine solche Kerze kleben? Doch zwei weitere Patenkinder und noch mehr Taufkerzen später fühlt sie sich schon fast als Expertin. „Es macht richtig Spaß, sich zu überlegen: Was passt zu dem Kind und seinem Taufspruch?, und es dann symbolisch umzusetzen.“
Die erste Kerze war noch recht klassisch verziert: ein Kreuz und Wassertropfen. Später traute sie sich mehr zu. Sie gestaltete einen Baum, der Standfestigkeit und Wachstum symbolisiert. Wie Eva finden viele Eltern oder Paten Gefallen am Gestalten einer Taufkerze, wenn sie erst einmal angefangen haben. Denn der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt.
Drei Dinge dürfen auf keiner Kerze fehlen, sagt Eva: Name, Datum und Kreuz.
„Es geht doch um die Erinnerung“ meint die dreifache Patin, „und darum, dass Gott meine Patenkinder beim Namen gerufen hat.“ Wenn der Name nicht zu lang ist, findet auch der Taufspruch seinen Platz. „Die Eltern haben sich Mühe gegeben, ihn herauszusuchen. Da soll er nicht in Vergessenheit geraten.“
Beispiele, wie man Taufkerzen gestaltet, finden sich zuhauf im Internet und bei YouTube. Ein Tutorial ist zum Beispiel dieses von Deko Kitchen.





